Herzlich Willkommen in der Herz-Jesu-Gemeinde Nattheim

Informationen zur Herz - Jesu - Kirche :

Informationen zur Herz Jesu Kirche

Geschichtliches

 

Bei einer Volkszählung im Jahr 1900 hatte Nattheim unter 928 Einwohnern nur 11 Katholiken. Sie gehörten zur Pfarrei Auernheim. In Oggenhausen wohnten damals 6 Katholiken.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener die Zahl der Katholiken sprunghaft an. Eine katholische Seelsorgestelle wurde 1946 errichtet, 1949/50 wurde eine kleine Kirche in Fachwerkbauweise errichtet (an der Stelle, wo heute die Radsporthalle steht).

 

1960 zählte Nattheim bereits ca. 700 Katholiken. Das Kirchlein war zu klein geworden. 1959 konnte ein Bauplatz erworben werden. Architekt Helmut Nossek aus Neresheim entwarf eine neue, große Kirche. Am 12. Mai 1962 war der erste Spatenstich, am 28. Oktober 1962 war Grundsteinlegung, am 6. Dezember 1964 wurde die Herz Jesu Kirche durch Weihbischof Wilhelm Sedlmeier eingeweiht.

 

Am 16. Juni 1966 errichtete Bischof Carl Joseph Leiprecht in Nattheim eine eigene Pfarrei: Zum Heiligsten Herzen Jesu.

 

Heute hat die Kirchengemeinde Herz Jesu ca. 2200 Katholiken (die Oggenhausener Katholiken mitgerechnet).

 

Die Kirche ist der Mittelpunkt der Gemeinde.

 

Herzlich willkommen zum Rundgang in der Herz Jesu Kirche

 

Der Altar ist Mittelpunkt der Kirche. Wer in die Kirche hereinkommt, dessen Blick wird zunächst auf den Altar gelenkt. Er ist der „Tisch des Mahles“, um den sich die Menschen beim Gottesdienst versammeln. Hier wird das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi in der Eucharistie gefeiert. Wir glauben, dass Jesus Christus bei dieser Feier in den Gestalten von Brot und Wein lebendig unter uns ist.

Der Ambo ist ein Lesepult, er ist der „Tisch des Wortes“. Von hier wird das Wort Gottes aus der Heiligen Schrift verkündet.

Der Tabernakel ist der Aufbewahrungsort für das eucharistische Brot. Wir glauben, dass Christus, der Herr, im heiligen Brot, bleibend gegenwärtig ist.

Das ewige Licht leuchtet in der Nähe des Tabernakels. Es ist sichtbares Zeichen für die Gegenwart Jesu Christi.

Das Kreuz erinnert an den Tod Jesu und ist das zentrale Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus. Das farblich schön gestaltete Kreuz in der Herz Jesu Kirche zieht den Blick der Kirchenbesucher auf sich und lädt ein zur Betrachtung des Leidens und der Auferstehung Christi.

 

Die Osterkerze ist Zeichen der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. In der jährlichen Feier der Auferstehung in der Osternacht wird die neue Osterkerze feierlich in die Kirche hereingetragen.

Die Herz Jesu Statue vorne rechts im Altarraum erinnert daran, dass die Kirche dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht ist. Die Verehrung des Herzen Jesu meditiert die unendliche Liebe, die Gott uns Menschen in Jesus Christus entgegenbringt.

Maria, die Mutter Jesu, wird in der katholischen Kirche in besonderer Weise verehrt. Die große weiße Marienstatue im hinteren Teil der Kirche erinnert an die Marienerscheinungen im französischen Wallfahrtsort Lourdes. Viele Katholiken pflegen eine innige Beziehung zur Mutter Gottes, wohl wissend, dass sie keine Gottheit ist, sondern eine Fürsprecherin der Menschen.

Der Kreuzweg erzählt in 10 Bildern den Leidensweg Jesu, angefangen vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag bis hin zum Ostermahl mit den Jüngern in Emmaus. Der Bilderzyklus wurde im Jahr 1986 von Sr. Ludgera vom Kloster Reute geschaffen.

Die Wandteppiche vorne im Altarraum stellen biblische Geschichten dar. Der linke Teppich zeigt alttestamentliche Motive wie den Sündenfall (Schlange), die Arche Noah und den brennenden Dornbusch, in dem Gott dem Mose erschienen ist. Rechts sind Szenen aus dem Neuen Testament dargestellt: die Schlüssel des Himmelreiches, die der Herr dem Petrus übergeben hat, das eucharistische Mahl mit Brot und Wein – Leib und Blut Christi und ganz oben der Heilige Geist in Gestalt einer Taube.

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