Herzlich Willkommen in der Herz-Jesu-Gemeinde Nattheim

Informationen von A bis Z :

Beerdigung                   Bei einem Todesfall in der Familie wenden Sie sich am besten zuerst an Ihr Bestattungsunternehmen. Der Bestatter wird mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen. Wenn Sie ein kirchliches Begräbnis oder eine kirchliche Aussegnungsfeier wünschen, teilen Sie dies dem Bestatter mit. Der Bestatter wird dann das Pfarrbüro informieren und den Termin für die Beerdigung festlegen. Sie erhalten dann einen Anruf vom Pfarrer oder der Gemeindereferentin, so dass ein Termin für das Trauergespräch vereinbart werden kann. In diesem Gespräch wird die Gestaltung der Trauerfeier und der Beerdigung genau besprochen. Ihre Wünsche werden gerne berücksichtigt.

                                      Die Zuständigkeit für Trauerfälle ist in unserer Gemeinde zwischen Pfarrer Bernd Hensinger und Gemeindereferentin Marianne Banner aufgeteilt. Wer die Beerdigung hält, wird Ihnen vom Pfarramt mitgeteilt.     

                                      Wer aus der Kirche ausgetreten ist, wird in der Regel nicht kirchlich bestattet, sondern auf Wunsch durch einen freien Trauerredner.

 

 

Beichte                         vgl. „Sakrament der Versöhnung“

 

 

Bescheinigungen         Taufbescheinigungen, Firmbescheinigungen, Bescheinigungen über Ihr ehrenamtliches Engagement in der Kirchengemeinde, etc. erhalten Sie im Pfarrbüro zu den bekannten Öffnungszeiten.

 

 

Bischof Sproll Haus         Gemeindemitglieder haben die Möglichkeit, den Saal des Bischof Sproll Hauses für private Festlichkeiten zu mieten. Jedoch haben Gemeindeveranstaltungen Vorrang vor privaten Festen.

                                      Die Kosten und Bedingungen für die Miete des Bischof Sproll Hauses können Sie im Pfarrbüro erfragen.

                    

 

Erstkommunion         Kinder im Alter von 9 Jahren (Grundschul-Klasse 3) werden vom Pfarrer und der Gemeindereferentin zur Vorbereitung auf die Erstkommunion eingeladen. Diese Vorbereitung beginnt jedes Jahr im Herbst.

                                      Die Erstkommunion wird jährlich am dritten Sonntag nach Ostern gefeiert. Die Teilnahme an der Vorbereitung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Kommunion.

                                      Die Erstkommunion ist, wie der Name schon sagt, der erste Empfang der Kommunion, des Leibes Christi. Wer Erstkommunion feiert, ist von da an immer zum Empfang der Kommunion eingeladen. Die regelmäßige Teilnahme an den Gemeindegottesdiensten schon vor der Erstkommunion, insbesondere aber auch nach der Erstkommunion, ist selbstverständlich.

                                      Zur Bedeutung der Kommunion vgl. auch unter „Eucharistie“.

 

 

Ehe                               Nach katholischem Verständnis ist die Ehe ein Sakrament und damit etwas Heiliges. Die katholische Kirche ist bestrebt, den heiligen Bund der Ehe zu schützen.

                                      Die Ehe ist auf Lebenszeit gültig und kann nicht aufgelöst werden. Auch eine durch den Staat geschiedene Ehe besteht vor der Kirche weiter, bis einer der Ehepartner stirbt.

                                      Kirchliche Trauungen finden i.d.R. samstags statt, können nach Absprache aber auch an anderen Wochentagen stattfinden.

Wenn Sie kirchlich heiraten wollen, ist es ratsam, sehr frühzeitig wegen des Trautermins im Pfarrbüro anzufragen.

                                      Zur Vorbereitung auf die kirchliche Eheschließung ist ein persönliches Gespräch mit dem Pfarrer notwendig.

 

 

Eucharistie                            Die Eucharistie gilt als „Quelle und Gipfel des

                                     christlichen Glaubens“. In der Eucharistie feiern wir

                                     das Gedächtnis des letzten Abendmahls, das Jesus

Christus am Abend vor seinem Leiden mit seinen Jüngern gehalten hat. Dabei ist Christus selber in Leib und Blut mitten unter uns gegenwärtig.

Die sonntägliche Eucharistiefeier ist das Herzstück jeder Kirchengemeinde. Die vielfältigen Gruppen der Gemeinde kommen hier zum gemeinsamen Herrenmahl zusammen.

In der Herz Jesu Kirche wird sonntags um 10.30 Uhr und 14-tägig donnerstags um 9.00 Uhr Eucharistie gefeiert. In St. Josef in Oggenhausen ist samstags um 18.30 Uhr und 14-tägig dienstags um 9.30 Uhr Eucharistie.

Nähere Angaben zu den Gottesdienstzeiten finden Sie unter „Aktuelles“.

 

                                     

Firmung                        Die Firmung ist das „Sakrament des Hl. Geistes“. Sie wird i.d.R. im Jugendalter empfangen (im Alter von 14-15 Jahren), kann aber auch erst später empfangen werden. Die Firmung gilt als die Vollendung der Taufe, v.a. wenn die Taufe im Kindesalter empfangen wurde. Der/Die Jugendliche spricht ein durch die christliche Erziehung gereiftes Ja zu Christus und zur Kirche. Bei der Firmung empfängt der/die Jugendliche die Kraft des Hl. Geistes, die hilft, das Leben aus dem christlichen Glauben zu gestalten.

                                      In Nattheim wird die Firmung alle zwei Jahre durch einen Vertreter des Bischofs gespendet. Der Firmung geht eine längere Zeit der Vorbereitung voraus. Der nächste Firmtermin wird am 15. Juli 2017 um 10 Uhr sein. Jugendliche, die regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen, werden rechtzeitig vom Pfarrer zur Firmvorbereitung eingeladen.

 

 

Kirchenaustritt         Vor einem geplanten Austritt aus der katholischen Kirche ist es dringend ratsam, das Gespräch mit dem Pfarrer zu suchen.

Wenn ein Katholik ohne vorherige Rücksprache mit dem Pfarrer vor dem Standesamt den Austritt aus der Kirche erklärt, gehen wir automatisch davon aus, dass der Grund des Austritts der ist, dass der Betreffende vom Glauben an Christus abgefallen ist.

                                      Wer aus der Kirche ausgetreten ist, verliert damit sämtliche Rechte, die er als Christ gehabt hat: Er/Sie kann nicht mehr an den Sakramenten teilnehmen (z.B. Empfang der Kommunion), er/sie kann kein Patenamt bei einer Taufe oder Firmung übernehmen. Wer aus der Kirche austritt, verzichtet auch auf ein kirchliches Begräbnis.

                                      Das Pfarramt wird über einen Kirchenaustritt durch Mitteilung vom Standesamt informiert. Der/Die Betreffende erhält dann vom Pfarrer einen Brief, in dem die Folgen des Austritts genau erläutert werden. Wer auf diesen Brief nicht reagiert, akzeptiert damit automatisch die Konsequenzen des Austritts.

                                      Bitte informieren Sie unbedingt Ihre Angehörigen über einen Kirchenaustritt!!!

 

 

Kircheneintritt         Wenn ein Ungetaufter in die katholische Kirche aufgenommen werden möchte, dann geschieht das durch die Taufe (siehe unter “Taufe“).

                                      Will ein getaufter Christ, der z.B. zur evangelischen Kirche gehört, zur katholischen Kirche konvertieren, muss er zuerst aus seiner bisherigen Kirche austreten (vor dem Standesamt) und dann formal beim Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Aufnahme in die katholische Kirche erbitten. Der Bischof erteilt dann dem Ortspfarrer den Auftrag, den Kircheneintritt in einer kleinen Feier vorzunehmen. Gegebenenfalls bereitet sich der/die Betreffende auf die Aufnahme in die katholische Kirche über einen längeren Zeitraum vor.

                                      Für jemanden, der aus der katholischen Kirche ausgetreten ist und wieder aufgenommen werden möchte, gilt dasselbe wie für getaufte Christen anderer Konfession.

                                      In jedem Fall ist ein persönliches Gespräch mit dem Pfarrer notwendig, in dem alle Fragen angesprochen und geklärt werden können.

 

 

Krankenkommunion         Gemeindemitglieder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Gottesdiensten der Gemeinde teilnehmen können, haben die Möglichkeit, zu Hause die heilige Kommunion zu empfangen.

1x monatlich wird dann die Kommunion von einer ehrenamtlichen Kommunionhelferin oder vom Pfarrer im Rahmen einer häuslichen Kommunionfeier gereicht.

                                      Bitte zögern Sie nicht, diesen Dienst für sich selbst oder für Ihre Angehörigen im Pfarrbüro anzufragen.

 

 

Krankensalbung         Die Krankensalbung, früher auch „letzte Ölung“ genannt, ist ein Sakrament, das zur Stärkung des Christen in der Krankheit vorgesehen ist. Es ist keineswegs nur für Sterbende gedacht, sondern für jeden gläubigen Menschen, der sich in der Not der Krankheit und Gebrechlichkeit Gottes Kraft zusprechen lassen möchte.

                                      Einmal im Jahr, in der Fastenzeit, findet im Bischof Sproll Haus in Nattheim ein Krankensalbungsgottes-dienst statt, zu dem alle älteren und kranken Gemeindemitglieder eingeladen sind.

                                      Darüber hinaus gibt es jederzeit die Möglichkeit, die Krankensalbung zu Hause zu empfangen. Der Pfarrer feiert dann mit dem Patienten im Krankenzimmer das Sakrament der Krankensalbung.

                                      Bei schwer kranken und sterbenden Patienten ist es dringend ratsam, den Pfarrer rechtzeitig zu holen, am besten, so lange der Patient noch bewusst mitbeten kann.

Sollte der Pfarrer erst nach dem Tod des Patienten eintreffen, wird die Krankensalbung nicht mehr gespendet, sondern es werden die Scheidegebete gesprochen. Für das Seelenheil des/der Verstorbenen ist das keine Katastrophe. Gott, der Herr, weiß um jeden Menschen und schenkt ihm seine Gnade.

 

 

„Letzte Ölung“                vgl. „Krankensalbung“

 

 

Paten                            Die Taufe von Kindern setzt voraus, dass die Kinder  im christlichen Glauben erzogen werden. Dies ist zunächst Aufgabe der Eltern. Taufpaten haben die Aufgabe, die Eltern in der christlichen Erziehung des Kindes zu unterstützen. Daher ist es erforderlich, dass der Pate / die Patin selber im Glauben verwurzelt ist. Der Pate / Die Patin muss in der katholischen Kirche getauft und gefirmt sein. In der Regel sind es bei der Taufe zwei Paten. Sie werden im Taufbuch mit eingetragen. Die Patenschaft gilt auf Lebenszeit.

                                      Auch bei der Erwachsenentaufe ist es sinnvoll, einen Paten oder eine Patin zu benennen, der die Funktion eines Begleiters im Glauben übernimmt.

                                      Auch bei der Firmung ist es üblich, einen Paten oder eine Patin zu benennen. Das kann einer der Taufpaten sein oder aber ein anderer Pate / Patin.

                                      Nach Absprache mit dem Pfarrer kann ggf. auch ein evangelischer Pate akzeptiert werden. Wer jedoch aus der Kirche ausgetreten ist, kann weder Taufpate noch Firmpate werden.

 

 

Sakramente         Die katholische Kirche kennt 7 Sakramente: die Taufe, die Eucharistie, die Buße (Sakrament der Versöhnung), die Firmung, die Ehe, die Priesterweihe und die Krankensalbung. Sie finden in dieser Aufstellung Informationen unter dem jeweiligen Stichwort.

 

 

Sakrament der             Unsere Welt ist gezeichnet von Schuld und Sünde.

Versöhnung         Jeder Mensch ist davon betroffen. So sehr wir uns auch bemühen, es gelingt uns nicht, ein Leben ohne Fehler zu führen. Christus hat uns Barmherzigkeit und Vergebung der Sünden zugesagt.

                                      So gehört es zu den selbstverständlichen Vollzügen eines katholischen Christen, sich immer wieder Vergebung von Gott schenken zu lassen.

                                      Dazu gibt es verschiedene Formen:

                                     

Bußgottesdienst: Zweimal im Jahr, in der Adventszeit und in der Fastenzeit, feiert die Gemeinde einen Bußgottesdienst, in dem es ganz allgemein darum geht, das eigene Gewissen zu erforschen und die eigene Schuld im Gebet vor Gott zu tragen und ihn um Vergebung zu bitten. Eine sakramentale Lossprechung von den Sünden gibt es im Bußgottesdienst jedoch nicht.

Beichte: Wer die sakramentale Sündenvergebung wünscht, hat in unserer Gemeinde die Möglichkeit zum Beichtgespräch. Dazu kann jederzeit ein Termin mit dem Pfarrer vereinbart werden. Im Advent und in der Fastenzeit wird jeweils nach den Bußgottesdiensten Beichtgelegenheit geboten.

Sündenvergebung in der Eucharistie: Im Eröffnungsteil jeder Eucharistiefeier wird um das Erbarmen des Herrn gebetet und um Vergebung der Sünden. Die Eucharistie hat vergebende Wirkung.

Auch die Sakramente der Taufe und der Krankensalbung sind mit der Vergebung der Sünden verbunden.

 

 

Seelsorgliches             Zu einem Gespräch über Ihr Leben, über Ihren

Gespräch                      Glauben, über Sorgen und Nöte aller Art, über Freud und Leid stehen Ihnen Ihre Seelsorger gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

 

 

Taufe                            Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament.

                                      Am Ende des Matthäusevangeliums ist der Auftrag Jesu an seine Jünger überliefert: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Matthäus 28,19).

                                      Wer getauft wird, für den gilt Gottes Wort: „Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ (Matthäus 3,17). Durch die Taufe wird ein Mensch zum Kind Gottes und gehört fortan zu Christus. Mit der Taufe wird ein Mensch auch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

 

                                      Erwachsenentaufe: Die Taufe ist das Sakrament des Glaubens. Ein Mensch, der sich taufen lässt, gibt Antwort auf das Evangelium Jesu Christi. Die Taufe bringt zum Ausdruck, dass dieser Mensch zum Glauben an Christus gefunden hat. Das setzt voraus, dass der Taufe eine gute Vorbereitung vorangeht.

                                      Wer für sich selbst die Taufe wünscht, wende sich an Pfr. Hensinger. Je nach Situation wird entschieden, welche Vorbereitung auf die Taufe notwendig ist und zu welchem Zeitpunkt die Taufe stattfinden kann.

 

                                      Taufe eines Kindes: Wenn Kinder getauft werden (häufig im Säuglings- oder Kleinkindalter), kann ein eigener Glaube noch nicht vorausgesetzt werden. Die Eltern und Paten übernehmen dann die Verpflichtung einer Erziehung des Kindes im christlichen Glauben. Voraussetzung ist, dass die Eltern selbst im Glauben beheimatet sind. Das Kind soll in den Glauben an Christus hineinwachsen, so dass es sich später die vorweggenommene Entscheidung der Eltern zu eigen machen kann.

                                      Kinder werden i.d.R. sonntags um 10.30 Uhr innerhalb der Eucharistiefeier der Gemeinde getauft oder im Anschluss an den Hauptgottesdienst, ca. 11.30 Uhr. Bitte fragen Sie im Pfarrbüro nach, an welchem Sonntag Ihr Kind getauft werden kann.

                                      Nach Absprache sind auch Taufen in Oggenhausen möglich.

 

 

Wort Gottes Feier         Wenn am Samstagabend oder am Sonntag nicht Eucharistie gefeiert werden kann, weil kein Priester zur Verfügung steht, versammelt sich die Gemeinde zur Wort Gottes Feier. Diese Gottesdienste werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geleitet, die extra für diesen Dienst vom Bischof beauftragt sind. In den Wort Gottes Feiern ist der Empfang der Kommunion vorgesehen.

                                      Es ist schön, dass auch ohne die Anwesenheit des Pfarrers die Sonntagsgottesdienste gefeiert werden.

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